Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

Kein Schlussstrich unter den NSU

Pressemitteilung

Gestern (11. Juli) fand an den Dortmunder Katharinentreppen eine Kundgebung unter dem Motto „Kein Schlussstrich unter den NSU“ statt. Ein Jahr ist das Urteil im Münchener NSU-Prozess nun her. Noch immer herrscht Wut über das aus Sicht vieler Hinterbliebener unzureichende Verfahren und offene Fragen. Darum hat das Bündnis „Tag der Solidarität | Kein Schlussstrich Dortmund“ eine Kundgebung an den Dortmunder Katharinentreppen veranstaltet. Mit einer Wanderausstellung und einer Audioinstallation mit Statements von Angehörigen der NSU-Opfer hat das Bündnis ihre Perspektiven sichtbar gemacht und Forderungen angebracht: „Es darf keinen Schlussstrich unter den NSU geben“, fordert Marie Kemper, Pressesprecherin des Bündnisses. „Der Prozess ist nun ein Jahr vorüber, aber die Kritik am Rassismus und der Untätigkeit der Behörden bleibt, genauso wie die blinden Flecken, die der Prozess gelassen hat.“ (mehr…)

„Kein Schlussstrich unter den NSU“ – Kundgebung zum Jahrestag im NSU-Prozess

Logo Schriftzug Kein Schlussstrich

Vor einem Jahr wurde im ersten NSU-Prozess vor dem Münchener Oberlandesgericht das Urteil gesprochen. Noch immer sind viele zentrale Fragen unbeantwortet, die versprochene „vollständige Aufklärung“ scheint weiter entfernt denn je. Zum Jahrestag am Donnerstag, 11. Juli, erinnert das Dortmunder Bündnis „Tag der Solidarität | Kein Schlussstrich Dortmund“ von 16 bis 20 Uhr an den Katharinentreppen am Hauptbahnhof an die Opfer des rechten Terrornetzwerks und die vielen offenen Fragen. (mehr…)

Kein Schlussstrich! Demonstration zum Tag X im NSU-Prozess

Kein Schlussstrich Grafik TAG X | 19 Uhr | Dortmund Reinoldikirche
Demonstration am Tag der Urteilsverkündung | Gemeinsam auf die Straße!

Nach mehr als fünf Jahren und mehr als 400 Prozesstagen geht vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. zu Ende. Für das Gericht wird es wohl der Abschluss des NSU-Komplexes sein.

Doch für uns bedeutet das Ende des Prozesses nicht das Ende der Auseinandersetzung mit dem NSU und der Gesellschaft, die ihn möglich machte. Auch bleiben wichtige Fragen zur Rolle des Verfassungsschutzes und anderer Ermittlungsbehörden welche dem Nazi-Trio den Weg bereiteten ungeklärt und unangetastet, was für eine demokratische, offene Gesellschaft eine Schelte ins Gesicht darstellt. Darum wollen wir mit Euch am Tag der Urteilsverkündung auf die Straße gehen und sagen: Kein Schlussstrich! – NSU-Komplex aufklären

Mehr Infos: www.facebook.com/keinschlussstrichdortmund

Den gesamten Aufruf dokumentieren wir hier: (mehr…)

Der NSU und institutioneller Rassismus – mit Seda Basay-Yildiz

Am 4. April 2006 wurde Mehmet Kubaşık in Dortmund ermordet. Er war das achte Todesopfer des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds. Dass die terroristische Gruppe 13 Jahre lang im Untergrund agieren und zehn Menschen ermorden und mindestens drei Bombenanschläge verüben konnte, liegt auch daran, dass Sicherheits- und Justizbehörden in ihrer Arbeit strukturell versagt haben. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn von strukturellem und institutionellem Rassismus die Rede ist? Und warum richtet sich Aufmerksamkeit so oft auf die Täter_innen und so wenig auf die Opfer? Das erörtert am 23. April Seda Basay-Yildiz, Nebenklagevertreterin der Familie Şimşek im NSU-Prozess, am Campus der TU Dortmund. (mehr…)

Tag der Solidarität am 4. April 2018

Plakatmotiv zum Gedenken an Mehmet Kubasik Am 4. April jährt sich die Ermordung von Mehmet Kubaşık durch den selbsternannten Nationalsozialistischen Untergrund. Zum Gedenken an ihn und alle Opfer des NSU-Terrors veranstaltet das Bündnis „Tag der Solidarität“ jedes Jahr eine Demonstration und eine Reihe von Veranstaltungen. Die zentrale Demonstration beginnt am 4. April um 18 Uhr am Tatort, Mallinckrodtstraße 190.

12 Jahre ist es her, dass der Dortmunder aus rassistischen Motiven von Neonazis ermordet wurde. Jahrelang haben Betroffene – Angehörige der Ermordeten, Betroffene der Bombenattentate – darauf hingewiesen, dass die Täter in der rechten Szene zu suchen seien, doch erst als der NSU sich 2011 selbst enttarnte, wurde ihnen Glauben geschenkt.

Das Forum gegen Rassismus ist Teil des Bündnisses „Tag der Solidarität“, das jährlich das Gedenken an Mehmet Kubaşık und alle Opfer des NSU-Terrors organisiert. Der Aufruf des Bündnisses und weitere Informationen sind hier zu finden: tagdersolidaritaet.wordpress.com

Heute um 18 Uhr: Demonstration Gegen jeden Antisemitismus!

Schriftzug Gegen jeden Antisemitismus Mehrere antifaschistische Gruppen in Dortmund rufen für heute zur Demonstration „Gegen jeden Antisemitismus! Keine Ignoranz gegenüber antisemitischer Gewalt“ auf. Das FgR unterstützt diesen Aufruf. Start ist um 18 Uhr an den Katharinentreppen gegenüber dem Hauptbahnhof. Den Aufruf findet Ihr zum Beispiel bei der Autonomen Antifa 170.

festival contre le racisme in Dortmund

Im Rahmen des festival contre le racisme organisiert das FgR drei Veranstaltugen. Das komplette Programm ist auf der Seite des AStA der TU Dortmund zu finden.

10. Juni 2013, 14Uhr, im AStA-Seminarraum der TU; Emil-Figge-Str.50, Raum 0.436
Weiß, jung, „identitär“ – eine “neurechte” Jugendbewegung?
Die „Identitäre Bewegung“ als neuer Hype in der extremen Rechten

11. Juni 2013, 14Uhr, im AStA-Seminarraum der TU; Emil-Figge-Str.50, Raum 0.436
Die regionale Neonazi-Szene nach den Kameradschaftsverboten – ein aktueller Überblick

14. Juni 2013, 14Uhr, im AStA-Seminarraum der TU; Emil-Figge-Str.50, Raum 0.436
Extrem rechte Wahlparteien in NRW – ein aktueller Überblick mit Blick auf die NRW-Kommunalwahlen 2014

(mehr…)

festival contre le racisme 2012

Dieses Jahr organisiert das FgR wieder zusammen mit den ASten der TU und FH Dortmund das festival contre le racisme. Das Festival findet vom 11.6. bis 15.6. statt und bietet verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Rassismus. Am 15.6. wird es ab 18 Uhr zum Abschluss des Festivals ein Konzert mit zwei Bands und anschließender Party geben, auf der ihr zu antirassistischer und antifaschistischer Musik abgehen könnt.

Das Programm und Veranstaltungsorte findet ihr im Flyer.

11. – 15.06.2012 | TU Dortmund

(mehr…)

Anschlag auf die Räumlichkeiten des AStA der TU Dortmund

In der Nacht auf Mittwoch, den 24. August verübten Unbekannte einen Anschlag auf die Räume des AStA der Technischen Universität Dortmund in der Emil-Figge-Straße 50. Eine Scheibe ging zu Bruch und es wurden mehrere Farbbeutel gegen die Fensterscheiben geworfen.

Am Donnerstag, dem 25. August findet in eben diesen Räumlichkeiten eine Informationsveranstaltung in Kooperation mit dem Alerta!-Bündnis statt. Die Veranstaltung soll über die Gegenaktivitäten zum sogenannten Nationalen Antikriegstag am 3. September informieren, zu dem die Dortmunder Neonazis dieses Jahr zum siebten mal mobilisieren.
Bereits vor fast genau einem Jahr, in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2010 wurden die Räume des AStA der TU Dortmund auf ähnliche Art und Weise angegriffen. Unbekannte warfen Scheiben mit Steinen ein. Einen Tag später, am 29.07.2010 fand die Informationsveranstaltung zu den Gegenaktivitäten zum sechsten sogenannten Nationalen Antikriegstag dort statt.

Stefanie Gomez vom Forum gegen Rassismus zu den Angriffen: „ Wer da noch an einen Zufall glaubt, will die Realität in Dortmund nicht wahr haben. Dieser Anschlag reiht sich ein in eine lange Liste von rechten Übergriffen, die gerade in den letzten Wochen, also im Vorfeld vom 3. September, erschreckend zugenommen haben.“

Was geht mich das an!?

Das Dortmunder Antifa Bündis (DAB) wird im ersten Quartal des Jahres 2011 eine antifaschistische Vortragsreihe, zu verschiedenen Themen, abhalten. Auch das FgR ist mit dabei und veranstaltet den Vortrag „Recht extrem – Die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen“ am 15.02.2011 mit. Im Folgenden dokumentieren wir den Ankündigungstext.

„Neues Jahr und gleich geht es los! Das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) wird im ersten Quartal des Jahres 2011 eine antifaschistische Vortragsreihe unter dem Motto „Was Geht mich das an?“ veranstalten, bei der jeweils am dritten Dienstag im Monat ein Vortrag stattfinden soll. Veranstaltungsort ist das Kulturcafé Taranta Babu.

Die ersten drei Themen (Januar bis März) sind:

  • Vertrieben Verfolgt Vergessen – die Kontinuität des Antiziganismus (18.01.2011)
  • Recht extrem – Die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen (15.02.2011)
  • Solidarität als „Waffe“, die Arbeit und Hintergründe der Roten-Hilfe (15.03.2011)
  • Bei den Veranstaltungen arbeiten wir mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland und der Bildungsinitiative Münsterland zusammen, welche seit Jahren antifaschistische Bildungsarbeit leisteten.

    Beginn der Veranstaltungen ist immer um 19:30 Uhr. Neben den Vorträgen und Diskussionen bieten wir Euch vegane Snacks und leckere Getränke gegen Spende. Des Weiteren können die einzelnen Veranstaltungen für Euch als erste Anlaufstelle dienen, wenn ihr persönlichen Kontakt zu Dortmunder Antifaschist_innen sucht und Interesse an linksradikaler Politik in Dortmund habt.

    Veranstalter ist das Dortmunder Antifa Bündnis in Zusammenarbeit mit der Bildungsinitiative Münsterland und dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.
    Kontakt: dab-info@nadir.org
    dab.nadir.org“