Und nun.

Her mit dem schönen Leben (c) Peer Wenmakers Der Einzug der AfD in den Bundestag muss vor allem bedeuten, Nazis und Rassist*innen noch entschlossener entgegen zu treten, und vor allem solidarisch zu sein mit allen, die als „Fremde“, „Andere“, „weniger-Werte“ wahrgenommen, diskriminiert und ausgeschlossen werden. Den Mund aufmachen, wenn People of Colour bedrängt, angegriffen, beleidigt werden, wenn sie als einzige am Bahnhof kontrolliert werden. Einschreiten, wenn dieses „sich die AFD-Wähler*innen zurückholen“ bedeutet, die Positionen der Rassist*innen zu übernehmen (zum Beispiel, wenn Studiengebühren von Nicht-EU-Ausländer*innen erhoben werden). Wenn andere die Hoheit darüber erringen wollen, wen und wie Menschen lieben, küssen, heiraten oder nicht heiraten dürfen. Widersprechen, wenn sich die Regierung für Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete feiert. Zivilisatorische Grenzen nicht weiter einreißen lassen. Allen, die auf Hass, Abschottung, Menschenfeindlichkeit setzen, immer zeigen, dass sie nicht Recht haben, sie nicht die Mehrheit sind. Es wird schwer, es wird scheiße. Aber es muss sein. (Bild: Peer Wenmakers (CC-BY-SA 3.0))